02.10.2025, 4932 Zeichen
Die börsennotierte Austriacard Holdings entwickelt gemeinsam mit Dell Technologies die KI-Lösung GaiaB Appliance, die sich die Automatisierung von Geschäftsprozessen und Unternehmensabläufen fokussiert. Die Lösung ist laut Austriacard sofort einsatzbereit und wird vorkonfiguriert auf Dell PowerEdge-Servern ausgeliefert. Sie kann vollständig on-premises oder in privaten Cloud-Umgebungen betrieben werden. "Diese Kooperation unterstreicht die strategische Transformation von Austriacard Holdings zu einem internationalen Anbieter angewandter Spitzentechnologien und unsere anerkannte Expertise im Bereich Agentic AI", erklärt Austriacard-CEO Manolis Kontos. "Die Partnerschaft mit einem globalen Technologieführer wie Dell Technologies zeigt, dass wir in der Lage sind, sichere, praxisnahe und skalierbare KI-Lösungen zu entwickeln, die den realen Anforderungen von Unternehmen gerecht werden." GaiaB lässt sich mit Unternehmens-E-Mails, File-Sharing-Systemen (z. B. SharePoint) oder internen Datenbanken verbinden.
Austriacard Holdings AG (
Akt. Indikation: 0,00 /0,00, -100,00%)
Der Vertrag von Frequentis-Finanzvorstand Peter Skerlan wurde vom Aufsichtsrat für weitere fünf Jahre, bis zum 15. April 2031, verlängert. Skerlan, seit April 2021 CFO und Vorstandsmitglied, verantwortet die Finanzabteilungen, das Personalwesen sowie zentrale Services wie IT und Legal. "Peter Skerlan prägt seit über 25 Jahren die Finanzstrategie und -prozesse der Frequentis-Gruppe. Mit seiner langjährigen Erfahrung, seinem analytischen Blick und seiner Gestaltungsstärke trägt er entscheidend zur Stabilität und zum Erfolg des Unternehmens bei. Mit der frühzeitigen Verlängerung seines Mandats sichern wir Kontinuität in einem zentralen Bereich", so Hannes Bardach, Aufsichtsratsvorsitzender der Frequentis AG.
Die Frequentis-Aktie ist in den vergangenen Wochen sehr deutlich gestiegen. Hintergrund dürfte die Bedeutung der Frequentis-Produkte im militärischen und sicherheitskritischen Bereich sein. So eröffnet etwa die Remote- und Digital-Tower-Technologie der Frequentis AG sowohl zivilen als auch militärischen Flugplätzen neue Möglichkeiten. Für militärische Organisationen bedeuten Remote Digital Tower eine verbesserte Effizienz, Flexibilität und Betriebssicherheit, schnellere Entscheidungsfindung und eine optimale Unterstützung vernetzter Operationen. Wie berichtet nahm Frequentis im Juni 2025 den ersten Digital Tower für das Department of Defense in Betrieb, den die US Air Force, US Navy und US Marine Corps evaluierten. Dieser erfolgreiche Abschluss stärkt auch die Position der Frequentis AG im Zertifizierungsprozess der Federal Aviation Administration (FAA) und wird als ein entscheidender Schritt für den breiten Einsatz von Digital-Tower-Lösungen in den USA gewertet – sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich. Auch das Drohnen-Managementsystem von Frequentis gewinnt angesichts der jüngsten Ereignisse und Drohnen-Sichtungen in Europa an Gewicht. Frequentis präsentierte etwa auf der Airspace World 2024 die Integration des Drohnenverkehrsmanagements mit der Advanced Automated Tower-Lösung. Diese ermöglicht die Sichtbarkeit von Drohnen direkt auf dem TowerPAD-Bildschirm des Fluglotsen und bietet so perfektes Situationsbewusstsein und die Integration in alle unterstützenden Sicherheitsnetzverfahren, wie es auf der Frequentis-Website heißt. Frequentis arbeitet aber auch als Mitglied von SESAR am GOF U-Space-Projekt in Estland und Finnland mit und trug dazu bei, die Machbarkeit eines sicheren Drohnenverkehrsmanagements neben dem konventionellen bemannten Flugverkehr zu demonstrieren, wie Frequentis auf der Website hervorhebt.
Frequentis (
Akt. Indikation: 81,20 /81,80, 2,13%)
Neues Standbein: Das unabhängige Investmenthaus GBC, das Marinomed aktuell mit Kaufen und Kursziel 42,0 Euro bewertet, plant ein Research Update, das die aktuellen Zahlen, die Fortschritte in der Pipeline und den strategischen Ausblick in die Bewertung einfließen lassen wird. Im Zuge dessen wurde ein Gespräch mit CEO Andreas Grassauer geführt und veröffentlicht. Unter anderem ging es dabei auch um die (Anmerkung: bisher noch wenig bekannte) Marinomed-Entwicklung Satiasolv, ein Produkt, das Cannabidiol (CBD) enthält. Cannabidiol (CBD) ist ein schwer löslicher Wirkstoff. Durch die Marinosolv®-Solubilisierungstechnologie ermöglicht Satiasolv laut Marinomed neue, bisher nicht verfügbare Darreichungsformen – und eröffnet damit neue Wege für den therapeutischen Einsatz von CBD. CEO Grassauer gegenüber GBC dazu: "Der europäische CBD-Markt soll bis 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von über 25 Prozent wachsen. Haupttreiber dieses Wachstums sind die fortschreitende Legalisierung von Hanfprodukten. Weil CBD schwer löslich ist bestehen hier gute Chancen für Marinomed in diesem Markt ein Standbein aufzubauen."
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 02.10.)
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