25.03.2026, 2896 Zeichen
Während der Markt oft nur auf die Entwickler von großen KI-Modellen schaut, baut Oracle sein Cloud-Imperium in lukrativen Nischen konsequent aus. Jüngste Vertragsabschlüsse im Hotel- und Gastgewerbe zeigen, wie der Softwarekonzern branchenspezifische Lösungen erfolgreich skaliert. Gleichzeitig schwillt der Auftragsbestand im Hintergrund durch gewaltige KI-Verträge auf über eine halbe Billion US-Dollar an.
Fokus auf das Gastgewerbe
Ein zentraler Baustein dieser Expansion ist der Hospitality-Sektor. So hat die Motel One Group kürzlich ihr gesamtes Portfolio von über 100 Häusern in 13 Ländern auf die Oracle OPERA Cloud umgestellt. Dieser Schritt verschafft der europäischen Hotelkette eine einheitliche Datenbasis für den operativen Betrieb. Auch die Kette IHG Hotels & Resorts gab die Software nun für ihre Standorte in Nord- und Südamerika sowie der EMEAA-Region frei.
Um nicht nur klassische Hotels, sondern auch Stadien und Unterhaltungsstätten zu bedienen, erweiterte der Konzern im März zudem seine Simphony-Plattform. Neue Management- und mobile Bezahlfunktionen sollen es Betreibern ermöglichen, Bestellungen, Abrechnungen und Gästepräferenzen über eine einzige Cloud-Lösung abzuwickeln. Damit vergrößert Oracle seinen Fußabdruck weit über traditionelle Hotel-Managementsysteme hinaus.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?
Massive Sprünge bei den Kennzahlen
Diese branchenspezifischen Vorstöße spiegeln sich in den übergeordneten Finanzdaten deutlich wider. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterten die Cloud-Umsätze um 44 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtumsatz stieg parallel um 22 Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar.
An der Börse wird dieses fundamentale Wachstum derzeit allerdings von der allgemeinen Marktschwäche überlagert. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 127,62 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 23 Prozent im Minus und bewegt sich damit deutlich unter der 200-Tage-Linie.
Der Blick auf die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (RPO) liefert jedoch ein klares Bild für die zukünftige Auslastung. Dieser Auftragsbestand erreichte am Quartalsende 553 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 325 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da ein Großteil dieses Wachstums aus großvolumigen KI-Verträgen stammt, bei denen die Kunden die technische Ausrüstung vorfinanzieren oder direkt bereitstellen, kann Oracle diese massive Expansion abarbeiten, ohne dafür zusätzliches eigenes Kapital aufnehmen zu müssen.
Anzeige
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Wiener Börse Party #1122: ATX deutlich fester, FACC resilient, Kontron sieht sich günstig und Private Equity vs. Neobroker-Depots
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Mayr-Melnhof, CPI Europe AG, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Lenzing, ATX, ATX Prime, ATX TR, voestalpine, Wienerberger, Bajaj Mobility AG, ATX NTR, OMV, Addiko Bank, Andritz, AT&S, Erste Group, Frequentis, Gurktaler AG VZ, Reploid Group AG, RBI, Uniqa, VIG, Athos Immobilien, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Marinomed Biotech, Amag, CA Immo.
Random Partner
UBM
Die UBM fokussiert sich auf Immobilienentwicklung und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Büro-Rückkehr: Deutsche Arbeitnehmer wehren sich gegen Präsenzzwang ( Fi...
» Datenschutz-Folgenabschätzung wird zum strategischen Risikomanagement ( ...
» Finanzbuchhalter im Umbruch: Digitalisierung und ESG als neue Realität (...
» Versace: Ein Jahr nach Donatellas Rückzug – Neustart unter Prada ( Finan...
» Experten fordern Ende der perfekten Sitzposition ( Finanztrends)
» Jugendstudie 2026: Jeder Dritte braucht psychologische Hilfe ( Finanztre...
» Österreich-Depots: Wieder im ytd-Plus (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 25.3.: Extremes zu Palfinger, Bawag, Erste Group (Börse ...
» Nachlese: Marlene Hartz Baader, Verena Tanos Strabag Real Estate (audio ...
» ATX springt über die Nulllinie: Starker Börsentag mit FACC-Zuversicht un...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse: ATX legt am Mittwoch 2,58 Prozent zu
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Frequentis steigt ...
- Wie Reploid Group AG, Frequentis, Zumtobel, Addik...
- Wie AT&S, Lenzing, Andritz, Österreichische Post,...
- Finanzbuchhalter im Umbruch: Digitalisierung und ...
- Datenschutz-Folgenabschätzung wird zum strategisc...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S23/22: Andreas Opelt
Andreas Opelt ist seit Jänner 2026 CEO von Saubermacher. Wir starten mit einem Studium Informatik und Telematik an der TU Graz, über die Autorenschaft von Fachbüchern, den Best Paper Award in New Y...
Books josefchladek.com
Tehching Hsieh
One Year Performance 1978–1979
2025
Void
Stephen Shore
Uncommon Places
1982
Aperture
Mikio Tobara
Document Miseinen (遠原 美喜男
1980
Seven Sha
Jan Tschichold
Typografische Entwurfstechnik
1932
Akadem. Verlag Dr. Fr. Wedekind & Co
Raymond Thompson Jr
It’s hard to stop rebels that time travel
2025
Void
