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ATX-Trends: Raiffeisen, OMV, SBO, ... (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

30.10.2017, 5102 Zeichen

Die Entscheidung der EZB für eine anhaltend behutsame Geldpolitik und damit einhergehend ein schwacher Euro verlieh den europäischen Märkten zum Wochenausklang weitere Stärke und liess die wichtigsten europäischen Börsen mit Zuwächsen schliessen. Einzig für den Ibex ging es nach der Eskalation um die katalonische Unabhängigkeit deutlich nach unten. Auch die spanischen Finanzwerte litten unter der angespannten Situation und gaben deutlich ab, BBVA schloss 2,6% tiefer, Banco Santander büßte 2,0% ein. LafargeHolcim schloss nach Reduktion der Jahresziele ebenfalls 0,9% schwächer, für Saint-Gobain ging es auf Grund steigender Kosten 1,0% nach unten. Total konnte nach einem Gewinnsprung 1,5% zulegen, Unibail Rodamco verzeichnete dank eines stärkeren Umsatzes 2,0% Zuwachs. VW verzeichnete einen Kurssprung von 4,5% dank besserer Profitabilität, Linde war ebenfalls sehr stark und schloss 3,0% höher, das Unternehmen hatte bessere Geschäfte in Europa und Asien vermeldet.

In Europa steht eine Vielzahl von Wirtschaftsdaten diese Woche zur Veröffentlichung an, heute Industrie- und Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone sowie der Verbraucherpreisindex in Deutschland, morgen dann BIP-Schätzungen für Frankreich, Österreich und die Eurozone sowie Inflation und Arbeitslosenzahlen für die Eurozone, am Donnerstag dann noch Einkaufsmanagerindices aus Spanien und Italien sowie die deutsche Arbeitslosenquote. Die Berichtssaison ist in vollem Gang, unter anderem berichten heute HSBC , morgen Airbus, BNP Paribas, BP und Ryanair, am Mittwoch Novo Nordisk, am Donnerstag Fresenius , Credit Suisse , Swiss Re , L’Oreal, Royal Dutch und Sanofi , am Freitag noch Societe Generale .

Ein deutliches Kursplus verzeichnete der ATX , für das österreichische Börsenbarometer ging es fast 1,6% nach oben. OMV konnte dank steigender Ölpreise deutliche 3,5% höher schliessen, auch Schoeller Bleckmann legte mehr als 2,0% zu. Stark war auch Winerberger mit knapp 4,0% Tagesgewinn und Verbund , die sich um knapp 3,8% steigern konnten. Palfinger konnte Umsatz und Gewinn deutlich steigern, dennoch drehte die Aktie im Handelsverlauf ins Minus und verlor rund 1,0%. Für den Börsenneuling Bawag ging es auch am zweiten Handelstag nach unten, der Banktitel schloss 1,0% tiefer als am Vortag. Am Freitag werden Erste Group und Andritz Zahlen über das abgelaufene Quartal vorlegen.

Ein Kursfeuerwerk erlebten die Techologiewerte an der Wall Street, der Nasdaq 100 übersprang erstmals die Marke von 6.200 Punkten und schloss 2,9% höher. Amazon stellte alles in den Schatten und sprang nach guten Zahlen gleich um 13,2% nach oben. Ebenfalls beeindruckend Microsoft mit mehr als 6,4% Plus und die Google -Mutter Alphabet mit 4,3% Zuwachs, beide Unternehmen präsentierten ebenfalls starke Ergebnisse. Für den Dow Jones gab es ein leichtes Kursplus, deutlicher zulegen konnte der S&P500 mit einer 0,8% höheren Notierung. Neben starken Unternehmenszahlen wirkten auch robuste Wirtschaftsdaten unterstützend, das BIP im dritten Quartal war mit 3,0% Zuwachs deutlich über den Erwartungen, und das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima ist auf dem höchsten Stand seit 2004. Nicht ganz so gut waren die Ergebnisse bei Chevron und Merck , hier gab es Anlass zur Kritik. Chevron enttäuschte mit den Produktionszahlen und gab mehr als 4,1% ab, Merck hatte Absatzprobleme und büßte rund 6,0% ein.

In der kommenden Woche ist der Kalender vollgepackt mit wichtigen Daten. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Arbeitsmarkt, der private ADP Bericht am Mittwoch und dann der offizielle am Freitag. Darüber hinaus werden heute die privaten Ausgaben und deren Preisanstieg, am Dienstag das Verbrauchervertrauen, am Mittwoch der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe und am Freitag der Dienstleistungs-ISM Index. Eine Vielzahl von Unternehmen legt Zahlen vor, unter anderem heute Mondelez, morgen dann Mastercard, Electronic Arts, Pfizer , am Mittwoch Kraft Heinz, Allergan, Facebook , Qualcomm und Tesla , am Donnerstag Apple , AIG, Starbucks , DowDupont, Motorola und um Freitag noch Berkshire Hathaway und Moody’s.

Deutlich zulegen konnte der Ölpreis, Brent stieg am Nachmittag erstmals seit Juli 2015 wieder über die Marke von 60 US-Dollar und beendete den Tag mit 1,9% Zuwachs, WTI war sogar noch stärker und legte 2,4% zu. Gold konnte sich im späten Handel leicht erholen und wurde bei rund 1.273 US-Dollar gehandelt. Der sich zuspitzende Katalonien-Konflikt drückte den Euro am Freitag zeitweise unter 1,16 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Juli. Gegen Abend gab es eine Erholung und für die Gemeinschaftswährung wurden knapp 1,161 US-Dollar bezahlt.

Vorbörslich sind die europäischen Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich. Von der Makroseite werden heute US-Konsumdaten und Inflationszahlen aus Deutschland veröffentlicht,. Von der Unternehmensseite berichtete heute Früh HSBC (leicht über Erwartungen).

Unternehmensnachrichten

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(30.10.2017)

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Alphabet
Akt. Indikation:  237.75 / 238.00
Uhrzeit:  19:04:09
Veränderung zu letztem SK:  0.16%
Letzter SK:  237.50 ( -2.49%)

Amazon
Akt. Indikation:  173.12 / 173.28
Uhrzeit:  19:04:09
Veränderung zu letztem SK:  0.45%
Letzter SK:  172.42 ( -3.95%)

Andritz
Akt. Indikation:  62.80 / 63.15
Uhrzeit:  21:58:02
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Letzter SK:  62.40 ( -1.42%)

Apple
Akt. Indikation:  216.05 / 216.30
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ATX
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Uhrzeit: 
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Banco Santander
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Berkshire Hathaway
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BNP Paribas
Akt. Indikation:  80.22 / 80.52
Uhrzeit:  19:03:10
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Chevron
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Letzter SK:  183.68 ( 1.62%)

Credit Suisse
Akt. Indikation:  0.84 / 0.84
Uhrzeit:  17:11:50
Veränderung zu letztem SK:  0.02%
Letzter SK:  0.84 ( 0.00%)

Dow Jones Letzter SK:  0.84 ( -1.73%)
Fresenius
Akt. Indikation:  43.19 / 43.40
Uhrzeit:  19:04:01
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Letzter SK:  43.72 ( -0.77%)

Gold Letzter SK:  43.72 ( 1.02%)
HSBC Holdings
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Uhrzeit:  19:02:11
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Letzter SK:  13.86 ( -0.14%)

Linde
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Uhrzeit:  22:31:28
Veränderung zu letztem SK:  -0.87%
Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)

Merck KGaA
Akt. Indikation:  103.75 / 104.70
Uhrzeit:  19:02:05
Veränderung zu letztem SK:  -0.79%
Letzter SK:  105.05 ( -1.73%)

Meta
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Uhrzeit:  19:04:38
Veränderung zu letztem SK:  0.53%
Letzter SK:  454.35 ( -3.99%)

Microsoft
Akt. Indikation:  309.85 / 310.15
Uhrzeit:  19:03:15
Veränderung zu letztem SK:  -0.13%
Letzter SK:  310.40 ( -2.51%)

Nasdaq Letzter SK:  310.40 ( 0.00%)
Novo Nordisk
Akt. Indikation:  183.78 / 185.04
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OMV
Akt. Indikation:  61.05 / 61.40
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Veränderung zu letztem SK:  -0.04%
Letzter SK:  61.25 ( -1.37%)

Palfinger
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Pfizer
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Letzter SK:  23.64 ( -1.92%)

Qualcomm Incorporated
Akt. Indikation:  110.34 / 110.56
Uhrzeit:  19:04:38
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Letzter SK:  111.50 ( -2.63%)

Sanofi
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Letzter SK:  81.99 ( 1.04%)

Societe Generale
Akt. Indikation:  61.40 / 61.62
Uhrzeit:  19:03:11
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Letzter SK:  62.28 ( -1.74%)

Starbucks
Akt. Indikation:  75.36 / 75.51
Uhrzeit:  19:04:07
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Swiss Re
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Letzter SK:  138.50 ( 0.67%)

Tesla
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Verbund
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    30.10.2017, 5102 Zeichen

    Die Entscheidung der EZB für eine anhaltend behutsame Geldpolitik und damit einhergehend ein schwacher Euro verlieh den europäischen Märkten zum Wochenausklang weitere Stärke und liess die wichtigsten europäischen Börsen mit Zuwächsen schliessen. Einzig für den Ibex ging es nach der Eskalation um die katalonische Unabhängigkeit deutlich nach unten. Auch die spanischen Finanzwerte litten unter der angespannten Situation und gaben deutlich ab, BBVA schloss 2,6% tiefer, Banco Santander büßte 2,0% ein. LafargeHolcim schloss nach Reduktion der Jahresziele ebenfalls 0,9% schwächer, für Saint-Gobain ging es auf Grund steigender Kosten 1,0% nach unten. Total konnte nach einem Gewinnsprung 1,5% zulegen, Unibail Rodamco verzeichnete dank eines stärkeren Umsatzes 2,0% Zuwachs. VW verzeichnete einen Kurssprung von 4,5% dank besserer Profitabilität, Linde war ebenfalls sehr stark und schloss 3,0% höher, das Unternehmen hatte bessere Geschäfte in Europa und Asien vermeldet.

    In Europa steht eine Vielzahl von Wirtschaftsdaten diese Woche zur Veröffentlichung an, heute Industrie- und Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone sowie der Verbraucherpreisindex in Deutschland, morgen dann BIP-Schätzungen für Frankreich, Österreich und die Eurozone sowie Inflation und Arbeitslosenzahlen für die Eurozone, am Donnerstag dann noch Einkaufsmanagerindices aus Spanien und Italien sowie die deutsche Arbeitslosenquote. Die Berichtssaison ist in vollem Gang, unter anderem berichten heute HSBC , morgen Airbus, BNP Paribas, BP und Ryanair, am Mittwoch Novo Nordisk, am Donnerstag Fresenius , Credit Suisse , Swiss Re , L’Oreal, Royal Dutch und Sanofi , am Freitag noch Societe Generale .

    Ein deutliches Kursplus verzeichnete der ATX , für das österreichische Börsenbarometer ging es fast 1,6% nach oben. OMV konnte dank steigender Ölpreise deutliche 3,5% höher schliessen, auch Schoeller Bleckmann legte mehr als 2,0% zu. Stark war auch Winerberger mit knapp 4,0% Tagesgewinn und Verbund , die sich um knapp 3,8% steigern konnten. Palfinger konnte Umsatz und Gewinn deutlich steigern, dennoch drehte die Aktie im Handelsverlauf ins Minus und verlor rund 1,0%. Für den Börsenneuling Bawag ging es auch am zweiten Handelstag nach unten, der Banktitel schloss 1,0% tiefer als am Vortag. Am Freitag werden Erste Group und Andritz Zahlen über das abgelaufene Quartal vorlegen.

    Ein Kursfeuerwerk erlebten die Techologiewerte an der Wall Street, der Nasdaq 100 übersprang erstmals die Marke von 6.200 Punkten und schloss 2,9% höher. Amazon stellte alles in den Schatten und sprang nach guten Zahlen gleich um 13,2% nach oben. Ebenfalls beeindruckend Microsoft mit mehr als 6,4% Plus und die Google -Mutter Alphabet mit 4,3% Zuwachs, beide Unternehmen präsentierten ebenfalls starke Ergebnisse. Für den Dow Jones gab es ein leichtes Kursplus, deutlicher zulegen konnte der S&P500 mit einer 0,8% höheren Notierung. Neben starken Unternehmenszahlen wirkten auch robuste Wirtschaftsdaten unterstützend, das BIP im dritten Quartal war mit 3,0% Zuwachs deutlich über den Erwartungen, und das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima ist auf dem höchsten Stand seit 2004. Nicht ganz so gut waren die Ergebnisse bei Chevron und Merck , hier gab es Anlass zur Kritik. Chevron enttäuschte mit den Produktionszahlen und gab mehr als 4,1% ab, Merck hatte Absatzprobleme und büßte rund 6,0% ein.

    In der kommenden Woche ist der Kalender vollgepackt mit wichtigen Daten. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Arbeitsmarkt, der private ADP Bericht am Mittwoch und dann der offizielle am Freitag. Darüber hinaus werden heute die privaten Ausgaben und deren Preisanstieg, am Dienstag das Verbrauchervertrauen, am Mittwoch der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe und am Freitag der Dienstleistungs-ISM Index. Eine Vielzahl von Unternehmen legt Zahlen vor, unter anderem heute Mondelez, morgen dann Mastercard, Electronic Arts, Pfizer , am Mittwoch Kraft Heinz, Allergan, Facebook , Qualcomm und Tesla , am Donnerstag Apple , AIG, Starbucks , DowDupont, Motorola und um Freitag noch Berkshire Hathaway und Moody’s.

    Deutlich zulegen konnte der Ölpreis, Brent stieg am Nachmittag erstmals seit Juli 2015 wieder über die Marke von 60 US-Dollar und beendete den Tag mit 1,9% Zuwachs, WTI war sogar noch stärker und legte 2,4% zu. Gold konnte sich im späten Handel leicht erholen und wurde bei rund 1.273 US-Dollar gehandelt. Der sich zuspitzende Katalonien-Konflikt drückte den Euro am Freitag zeitweise unter 1,16 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Juli. Gegen Abend gab es eine Erholung und für die Gemeinschaftswährung wurden knapp 1,161 US-Dollar bezahlt.

    Vorbörslich sind die europäischen Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich. Von der Makroseite werden heute US-Konsumdaten und Inflationszahlen aus Deutschland veröffentlicht,. Von der Unternehmensseite berichtete heute Früh HSBC (leicht über Erwartungen).

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    RBI

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    Pfizer
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