06.12.2018, 2493 Zeichen
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat am Wochenende von sich reden gemacht – eine Vielzahl von Studiendaten wurden im Zuge des Fachkongresses der American Society of Hematology (ASH) vorgelegt.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat am Wochenende von sich reden gemacht – eine Vielzahl von Studiendaten wurden im Zuge des Fachkongresses der American Society of Hematology (ASH) vorgelegt. Am Markt wurden die Ergebnisse freundlich aufgenommen, wie das Kursplus von 1,8 Prozent gegenüber dem Freitagsschlussstand vermittelt.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für die Genersatztherapie AVXS-101 zur Behandlung von erblich bedingtem Muskelschwund (SMA) genehmigt. Diesen Zulassungsantrag wird die Behörde sogar noch beschleunigt überprüfen. Laut Mitteilung von vor einem Monat wird sie damit bereits im Mai kommenden Jahres ihre Entscheidung mitteilen. Das Präparat AVXS-101 wird später unter dem Namen Zolgensma geführt.
Gute Ergebnisse vom ASH-Kongress
In der Summe konnte sich das Wertpapier von Novartis erst kürzlich einen entscheidenden Schritt vollziehen, indem die Aktie über das Widerstandsniveau aus 2015 von rund 80,00 Euro zugelegt hat. Denn bislang schwankte die Aktie in den letzten drei Jahren in einer groben Seitwärtsbewegung, die sich zwischen 62,00 und 80,00 Euro erstreckte. Mithilfe der positiven Studien könnte nun ein weiterer Lauf einsetzen und macht mittelfristige Long-Ansätze durchaus interessant.
Aufwärtstrend intakt
Über das Faktor-Zertifikat auf Novartis mit einem fest eingebauten Hebel können aktive Anleger auf Sicht der kommenden Tage bis Wochen an einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zunächst an 84,00 Euro partizipieren. Spätestens ab 86,80 Euro dürfte sich aber wieder eine merkliche Gegenwehr von Verkäufern einstellen, wodurch an dieser Stelle auch mit einem Ende der Aufwärtsbewegung gerechnet werden muss.
Mittelfristig jetzt interessant
Sollte sich der Ausflug der Novartis-Aktie über das runde Niveau von 80,00 Euro am Ende dieser Woche als Falschsignal entpuppen, könnte dies einen Fehlerausbruch und weitere Abgaben zur Folge haben. Rücksetzer zurück auf das Niveau von zunächst 78,00 Euro wären dann die Folge, sogar ein Test des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bestehend seit Ende Juni um 76,65 Euro wären dann nicht mehr auszuschließen. Ein derartiges Szenario würde über kurz oder lang aber beträchtliche Gefahren eines größeren Kursrutsches mit sich bringen.
Im Original hier erschienen: Novartis: Studien beflügeln Aktie
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