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ATX-Trends: ams, Bawag, EVN, FACC, Lenzing, OMV, S Immo, Wienerberger ...

Gute Daten vom US-Arbeitsmarkt konnten den Börsen zum Ende der Woche noch etwas Rückenwind verleihen, der EuroStoxx 50 beendete den Tag mit einem Plus von 0,9%, was aber auf Wochensicht auf Grund der starken Verluste am Dienstag und Mittwoch dennoch ein Minus von 2,8% bedeutete. Der Index in Frankreich befestigte sich ebenfalls um 0,9%, in Deutschland stand nach dem Feiertag ein Zuwachs von 0,7% zu Buche und in London ging es gar 1,1% nach oben.  Zu den attraktivsten Branchen gehörten Bau- und Technologiewerte, abgeben mussten hingegen erneut Banken- und Automobiltitel. Letztere litten unter einer negativen Studie, der dem Sektor mittelfristig operative Probleme zuschrieb. Ebenfalls unter einer negativen Analystenstudie zu leiden hatte der schwedische Technologiekonzern Hexagon, Goldman Sachs hatte auf Grund eines weiter schwachen Umsatzausblicks eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen was die Aktie 1,6% nach unten brachte.

In Paris kam es zur Erstnotiz des Glasherstellers Verallia, der unter anderem die Gläser für Nutella sowie Flaschen für die Champagnermarke Dom Perignon produziert, der Ausgabepreis lag mit 27,0 Euro am unteren Ende der Preisspanne, der Titel konnte aber am ersten Handelstag zulegen und schloss bei 28,1 Euro. In Deutschland konnten sich vor allem Infineon und Dialog Semiconductor profilieren, diesen beiden Unternehmen wurde von den Investoren der größte Profit einer laut Medienberichten deutlich stärkeren Nachfrage nach dem iPhone 11 zugeschrieben, Infineon konnte sich um 1,3% verbessern, bei Dialog Semiconductor kam es zu einem Zuwachs von 4,3%. Der Chemiekonzern Bayer will in den nächsten Jahren Milliarden in die deutschen Standorte des Unternehmens investieren, das liess den Titel mit einem Plus von 2,7% den Spitzenplatz im DAX einnehmen.

Heute werden die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sowie das Sentix Investorenvertrauen in der Eurozone bekanntgegeben, morgen folgen die Industrieproduktion in Deutschland und Spanien und die Einzelhandelsumsätze in Italien, am Donnerstag die Handelsbilanz in Deutschland und die Industrieproduktion in Frankreich und Italien und am Freitag die Inflation in Spanien und in Deutschland. Das einzige bekannte Unternehmen in Europa welches diese Woche Zahlen präsentieren wird, ist am Donnerstag Gerresheimer aus Deutschland.

Auch am heimischen Markt gaben sich die Anleger wieder deutlich risikofreudiger, der ATX konnte die Verlustserie beenden und mit einem Plus von 0,6% in das Wochenende gehen. Neuigkeiten gab es von Raiffeisen, die Bank will in Russland 44 von 174 Filialen auf Grund der starken Zunahme des Online-Bankings schliessen, diese Nachricht wurde positiv interpretiert und das Finanzinstitut konnte ein Plus von 1,1% erzielen. Für die beiden anderen Banken fiel der Handelstag nicht ganz so erfreulich aus, die Bawag musste um 0,7% abgeben, die Erste Group konnte ein kleines Plus von 0,1% erzielen. Stärkster Titel am Freitag war Schoeller-Bleckmann, der Ölfeldausrüster konnte sich um 2,5% verbessern, für die OMV reichte es nur zu einem Plus von 0,1%. Ebenfalls sehr gefragt war S Immo mit einem Zuwachs von 2,4%, auch Lenzing war unter den Gewinnern, für den Faserhersteller ging es 2,4% nach oben. Ebenfalls Zuwächse erzielte die Österreichische Post zum Wochenausklang, hier gab es zu Handelsschluss eine 1,8% höhere Notierung als am Vortag. Zu den weiteren Gewinnern zählte Wienerberger , der Ziegelkonzern konnte ebenfalls um 1,8% vorrücken, sowie Strabag , der Baukonzern nahm einen Zuwachs von 1,6% in das Wochenende mit. Den zweiten Tag in Folge mit einem klaren Plus konnte EVN verzeichnen, es kam zu einer Verbesserung von 1,5%, auch der Verbund war gefragt und schloss 1,3% höher. Am unteren Ende des Kurstableaus rangierte FACC , der Flugzeugzulieferer verzeichnete einen Abschlag von 1,4%, auch AT&S hatte einen weniger guten Tag und notierte zu Handelsschluss um 1,0% schwächer.

In den USA konnten die Börsen den Erholungskurs fortsetzen und deutlich fester schliessen. Im Anlegerfokus standen die US-Arbeitsmarktdaten, die Licht und Schatten zeigten. Positiv war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, die auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren sank, die Lohnentwicklung war jedoch hinter den Prognosen zurückgeblieben, die Anzahl der neugeschaffenen Stellen war leicht hinter den Erwartungen, aber dennoch auf einem hohen Niveau. Insgesamt wurde das Ergebnis so interpretiert, dass es zu gut war, um weitere Rezessionsängste zu schüren, aber dennoch nicht gut genug, um die Fed daran zu hindern, den nächsten Zinssenkungssschritt zu machen. Der Dow Jones beendete den Handelstag mit einem Zuwachs von 1,4% und reduzierte dadurch das Wochenminus auf rund 1,0%, der S&P 500 konnte ebenfalls 1,4% dazugewinnen, für den Nasdaq 100 ging es 1,5% nach oben. Bei Apple äußerte sich der Konzernchef Tim Cook optimistisch bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung des Konzerns, das brachte den Titel mit einem Plus von 2,8% auf den Spitzenplatz im Dow Jones. Der Kommunikationsspezialist Avaya meldete eine strategische Partnerschaft mit dem Wettbewerber RingCentral, die Aktie erlebte auf Grund dieser Meldung ein Kursfeuerwerk und sprang 30,7% nach oben, ähnlich erging es RingCentral, hier gab es eine Kursverbesserung von 28,0%. Anders erging es hingegen HP Inc, wo der Plan des Unternehmens, 7000 bis 9000 Stellen einzusparen um dadurch sowie mit anderen Maßnahmen rund eine Milliarde Dollar jährlich einzusparen, von Analysten äußerst skeptisch kommentiert wurde, woraufhin der Titel 9,6% abgeben musste.

Morgen wird der Produzentenpreisindex veröffentlicht, am Mittwoch die Großhandelsumsätze und die Lagerbestände für den Großhandel, am Donnerstag dann die Inflation im September sowie die wöchentlichen Arbeitslosendaten und am Freitag die Import- und Exportpreise sowie die von der Universität von Michigan erhobene Stimmung unter den Investoren. Berichten werden morgen Domino’s Pizza und Levi Strauss, am Donnerstag Delta Airlines und am Freitag Fastenal.

Leicht befestigt präsentierten sich die Ölpreise zum Wochenausklang, Brent schloss 1,4% stärker, WTI ging mit einem Plus von 0,7% aus dem Handel. Gold erlebte tagsüber einige Ausschläge, das Edelmetall endete aber nahezu unverändert bei einem Wert von 1,505 US-Dollar. Der Euro konnte nach einigem Auf und Ab eine leichte Verbesserung gegen den US-Dollar bei einer Notierung von rund 1,098 erzielen.

Vorbörslich sind die Märkte in Europa heute Montag nahezu unverändert indiziert. Die Börsen in Asien starten die Handelswoche etwas schwächer. Auf Unternehmensseite ist AMS mit seinem Übernahmeangebot für Osram gescheitert (siehe unten) Auf der Makroseite ist es heute relativ ruhig.

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

AMS

Der steirische Chip- und Sensor-Hersteller AMS ist bei dem Versuch den deutschen Lichtkonzern Osram zu übernehmen gescheitert. Die gewünschte Zustimmung der Eigentürmer im Umfang von 62,5% konnte nicht erreicht werden. Mit Ablaufen der Frist wurden dem Sensor-Spezialisten nur 51,6 Prozent der Aktien angedient.

(07.10.2019)



AMS
Akt. Indikation:  40.42 / 41.00
Uhrzeit:  23:00:53
Veränderung zu letztem SK:  -2.14%
Letzter SK:  41.60 ( -0.24%)

Apple
Akt. Indikation:  239.70 / 241.15
Uhrzeit:  22:30:52
Veränderung zu letztem SK:  0.87%
Letzter SK:  238.35 ( -0.09%)

ATX
Akt. Indikation:  3224.80 / 3225.00
Uhrzeit:  03:24:04
Veränderung zu letztem SK:  0.10%
Letzter SK:  3221.70 ( -0.38%)

Bawag
Akt. Indikation:  37.90 / 38.08
Uhrzeit:  22:28:52
Veränderung zu letztem SK:  0.45%
Letzter SK:  37.82 ( -1.56%)

Bayer
Akt. Indikation:  70.45 / 70.68
Uhrzeit:  22:56:29
Veränderung zu letztem SK:  0.09%
Letzter SK:  70.50 ( 0.14%)

DAX
Akt. Indikation:  13250.00 / 13250.00
Uhrzeit:  03:24:04
Veränderung zu letztem SK:  0.15%
Letzter SK:  13230.07 ( -0.40%)

Dialog Semiconductor
Akt. Indikation:  46.30 / 46.49
Uhrzeit:  22:56:29
Veränderung zu letztem SK:  0.12%
Letzter SK:  46.34 ( 1.18%)

DOW Letzter SK:  46.34 ( -2.72%)
Dow Jones
Akt. Indikation:  27808.00 / 27808.00
Uhrzeit:  03:24:09
Veränderung zu letztem SK:  0.09%
Letzter SK:  27783.59 ( 0.33%)

EVN
Akt. Indikation:  16.48 / 16.52
Uhrzeit:  22:58:53
Veränderung zu letztem SK:  0.12%
Letzter SK:  16.48 ( 0.73%)

FACC
Akt. Indikation:  12.16 / 12.25
Uhrzeit:  22:28:52
Veränderung zu letztem SK:  -0.20%
Letzter SK:  12.23 ( 0.00%)

Goldman Sachs
Akt. Indikation:  198.62 / 199.82
Uhrzeit:  22:30:52
Veränderung zu letztem SK:  -0.23%
Letzter SK:  199.68 ( -0.49%)

Infineon
Akt. Indikation:  19.63 / 19.74
Uhrzeit:  22:56:29
Veränderung zu letztem SK:  0.32%
Letzter SK:  19.62 ( -0.18%)

Lenzing
Akt. Indikation:  90.70 / 91.50
Uhrzeit:  23:00:53
Veränderung zu letztem SK:  0.33%
Letzter SK:  90.80 ( 0.17%)

Nasdaq
Akt. Indikation:  8264.50 / 8264.50
Uhrzeit:  03:24:09
Veränderung zu letztem SK:  0.06%
Letzter SK:  8259.81 ( -0.05%)

OMV
Akt. Indikation:  54.16 / 54.32
Uhrzeit:  22:56:53
Veränderung zu letztem SK:  0.33%
Letzter SK:  54.06 ( -0.18%)

Osram Licht
Akt. Indikation:  40.13 / 40.22
Uhrzeit:  22:56:29
Veränderung zu letztem SK:  -0.01%
Letzter SK:  40.18 ( -0.05%)

Österreichische Post
Akt. Indikation:  34.60 / 34.95
Uhrzeit:  22:24:52
Veränderung zu letztem SK:  0.80%
Letzter SK:  34.50 ( 0.73%)

S Immo
Akt. Indikation:  21.75 / 21.80
Uhrzeit:  22:13:52
Veränderung zu letztem SK:  0.35%
Letzter SK:  21.70 ( -0.23%)

S&P 500
Akt. Indikation:  3096.50 / 3096.50
Uhrzeit:  03:24:04
Veränderung zu letztem SK:  0.08%
Letzter SK:  3094.04 ( 0.07%)

Strabag
Akt. Indikation:  30.75 / 31.00
Uhrzeit:  22:14:52
Veränderung zu letztem SK:  -0.40%
Letzter SK:  31.00 ( 0.00%)

Verbund
Akt. Indikation:  45.00 / 46.00
Uhrzeit:  22:36:53
Veränderung zu letztem SK:  -0.13%
Letzter SK:  45.56 ( 1.24%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  25.08 / 25.16
Uhrzeit:  22:56:53
Veränderung zu letztem SK:  0.32%
Letzter SK:  25.04 ( 1.87%)



 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar: Valneva , Palfinger , Polytec , Addiko Bank , Zumtobel , Uniqa , Österreichische Post , Verbund , Agrana , Rosgix , AMS , Semperit , SW Umwelttechnik , BKS Bank Stamm .


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    Gute Daten vom US-Arbeitsmarkt konnten den Börsen zum Ende der Woche noch etwas Rückenwind verleihen, der EuroStoxx 50 beendete den Tag mit einem Plus von 0,9%, was aber auf Wochensicht auf Grund der starken Verluste am Dienstag und Mittwoch dennoch ein Minus von 2,8% bedeutete. Der Index in Frankreich befestigte sich ebenfalls um 0,9%, in Deutschland stand nach dem Feiertag ein Zuwachs von 0,7% zu Buche und in London ging es gar 1,1% nach oben.  Zu den attraktivsten Branchen gehörten Bau- und Technologiewerte, abgeben mussten hingegen erneut Banken- und Automobiltitel. Letztere litten unter einer negativen Studie, der dem Sektor mittelfristig operative Probleme zuschrieb. Ebenfalls unter einer negativen Analystenstudie zu leiden hatte der schwedische Technologiekonzern Hexagon, Goldman Sachs hatte auf Grund eines weiter schwachen Umsatzausblicks eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen was die Aktie 1,6% nach unten brachte.

    In Paris kam es zur Erstnotiz des Glasherstellers Verallia, der unter anderem die Gläser für Nutella sowie Flaschen für die Champagnermarke Dom Perignon produziert, der Ausgabepreis lag mit 27,0 Euro am unteren Ende der Preisspanne, der Titel konnte aber am ersten Handelstag zulegen und schloss bei 28,1 Euro. In Deutschland konnten sich vor allem Infineon und Dialog Semiconductor profilieren, diesen beiden Unternehmen wurde von den Investoren der größte Profit einer laut Medienberichten deutlich stärkeren Nachfrage nach dem iPhone 11 zugeschrieben, Infineon konnte sich um 1,3% verbessern, bei Dialog Semiconductor kam es zu einem Zuwachs von 4,3%. Der Chemiekonzern Bayer will in den nächsten Jahren Milliarden in die deutschen Standorte des Unternehmens investieren, das liess den Titel mit einem Plus von 2,7% den Spitzenplatz im DAX einnehmen.

    Heute werden die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sowie das Sentix Investorenvertrauen in der Eurozone bekanntgegeben, morgen folgen die Industrieproduktion in Deutschland und Spanien und die Einzelhandelsumsätze in Italien, am Donnerstag die Handelsbilanz in Deutschland und die Industrieproduktion in Frankreich und Italien und am Freitag die Inflation in Spanien und in Deutschland. Das einzige bekannte Unternehmen in Europa welches diese Woche Zahlen präsentieren wird, ist am Donnerstag Gerresheimer aus Deutschland.

    Auch am heimischen Markt gaben sich die Anleger wieder deutlich risikofreudiger, der ATX konnte die Verlustserie beenden und mit einem Plus von 0,6% in das Wochenende gehen. Neuigkeiten gab es von Raiffeisen, die Bank will in Russland 44 von 174 Filialen auf Grund der starken Zunahme des Online-Bankings schliessen, diese Nachricht wurde positiv interpretiert und das Finanzinstitut konnte ein Plus von 1,1% erzielen. Für die beiden anderen Banken fiel der Handelstag nicht ganz so erfreulich aus, die Bawag musste um 0,7% abgeben, die Erste Group konnte ein kleines Plus von 0,1% erzielen. Stärkster Titel am Freitag war Schoeller-Bleckmann, der Ölfeldausrüster konnte sich um 2,5% verbessern, für die OMV reichte es nur zu einem Plus von 0,1%. Ebenfalls sehr gefragt war S Immo mit einem Zuwachs von 2,4%, auch Lenzing war unter den Gewinnern, für den Faserhersteller ging es 2,4% nach oben. Ebenfalls Zuwächse erzielte die Österreichische Post zum Wochenausklang, hier gab es zu Handelsschluss eine 1,8% höhere Notierung als am Vortag. Zu den weiteren Gewinnern zählte Wienerberger , der Ziegelkonzern konnte ebenfalls um 1,8% vorrücken, sowie Strabag , der Baukonzern nahm einen Zuwachs von 1,6% in das Wochenende mit. Den zweiten Tag in Folge mit einem klaren Plus konnte EVN verzeichnen, es kam zu einer Verbesserung von 1,5%, auch der Verbund war gefragt und schloss 1,3% höher. Am unteren Ende des Kurstableaus rangierte FACC , der Flugzeugzulieferer verzeichnete einen Abschlag von 1,4%, auch AT&S hatte einen weniger guten Tag und notierte zu Handelsschluss um 1,0% schwächer.

    In den USA konnten die Börsen den Erholungskurs fortsetzen und deutlich fester schliessen. Im Anlegerfokus standen die US-Arbeitsmarktdaten, die Licht und Schatten zeigten. Positiv war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, die auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren sank, die Lohnentwicklung war jedoch hinter den Prognosen zurückgeblieben, die Anzahl der neugeschaffenen Stellen war leicht hinter den Erwartungen, aber dennoch auf einem hohen Niveau. Insgesamt wurde das Ergebnis so interpretiert, dass es zu gut war, um weitere Rezessionsängste zu schüren, aber dennoch nicht gut genug, um die Fed daran zu hindern, den nächsten Zinssenkungssschritt zu machen. Der Dow Jones beendete den Handelstag mit einem Zuwachs von 1,4% und reduzierte dadurch das Wochenminus auf rund 1,0%, der S&P 500 konnte ebenfalls 1,4% dazugewinnen, für den Nasdaq 100 ging es 1,5% nach oben. Bei Apple äußerte sich der Konzernchef Tim Cook optimistisch bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung des Konzerns, das brachte den Titel mit einem Plus von 2,8% auf den Spitzenplatz im Dow Jones. Der Kommunikationsspezialist Avaya meldete eine strategische Partnerschaft mit dem Wettbewerber RingCentral, die Aktie erlebte auf Grund dieser Meldung ein Kursfeuerwerk und sprang 30,7% nach oben, ähnlich erging es RingCentral, hier gab es eine Kursverbesserung von 28,0%. Anders erging es hingegen HP Inc, wo der Plan des Unternehmens, 7000 bis 9000 Stellen einzusparen um dadurch sowie mit anderen Maßnahmen rund eine Milliarde Dollar jährlich einzusparen, von Analysten äußerst skeptisch kommentiert wurde, woraufhin der Titel 9,6% abgeben musste.

    Morgen wird der Produzentenpreisindex veröffentlicht, am Mittwoch die Großhandelsumsätze und die Lagerbestände für den Großhandel, am Donnerstag dann die Inflation im September sowie die wöchentlichen Arbeitslosendaten und am Freitag die Import- und Exportpreise sowie die von der Universität von Michigan erhobene Stimmung unter den Investoren. Berichten werden morgen Domino’s Pizza und Levi Strauss, am Donnerstag Delta Airlines und am Freitag Fastenal.

    Leicht befestigt präsentierten sich die Ölpreise zum Wochenausklang, Brent schloss 1,4% stärker, WTI ging mit einem Plus von 0,7% aus dem Handel. Gold erlebte tagsüber einige Ausschläge, das Edelmetall endete aber nahezu unverändert bei einem Wert von 1,505 US-Dollar. Der Euro konnte nach einigem Auf und Ab eine leichte Verbesserung gegen den US-Dollar bei einer Notierung von rund 1,098 erzielen.

    Vorbörslich sind die Märkte in Europa heute Montag nahezu unverändert indiziert. Die Börsen in Asien starten die Handelswoche etwas schwächer. Auf Unternehmensseite ist AMS mit seinem Übernahmeangebot für Osram gescheitert (siehe unten) Auf der Makroseite ist es heute relativ ruhig.

    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

    AMS

    Der steirische Chip- und Sensor-Hersteller AMS ist bei dem Versuch den deutschen Lichtkonzern Osram zu übernehmen gescheitert. Die gewünschte Zustimmung der Eigentürmer im Umfang von 62,5% konnte nicht erreicht werden. Mit Ablaufen der Frist wurden dem Sensor-Spezialisten nur 51,6 Prozent der Aktien angedient.

    (07.10.2019)



    AMS
    Akt. Indikation:  40.42 / 41.00
    Uhrzeit:  23:00:53
    Veränderung zu letztem SK:  -2.14%
    Letzter SK:  41.60 ( -0.24%)

    Apple
    Akt. Indikation:  239.70 / 241.15
    Uhrzeit:  22:30:52
    Veränderung zu letztem SK:  0.87%
    Letzter SK:  238.35 ( -0.09%)

    ATX
    Akt. Indikation:  3224.80 / 3225.00
    Uhrzeit:  03:24:04
    Veränderung zu letztem SK:  0.10%
    Letzter SK:  3221.70 ( -0.38%)

    Bawag
    Akt. Indikation:  37.90 / 38.08
    Uhrzeit:  22:28:52
    Veränderung zu letztem SK:  0.45%
    Letzter SK:  37.82 ( -1.56%)

    Bayer
    Akt. Indikation:  70.45 / 70.68
    Uhrzeit:  22:56:29
    Veränderung zu letztem SK:  0.09%
    Letzter SK:  70.50 ( 0.14%)

    DAX
    Akt. Indikation:  13250.00 / 13250.00
    Uhrzeit:  03:24:04
    Veränderung zu letztem SK:  0.15%
    Letzter SK:  13230.07 ( -0.40%)

    Dialog Semiconductor
    Akt. Indikation:  46.30 / 46.49
    Uhrzeit:  22:56:29
    Veränderung zu letztem SK:  0.12%
    Letzter SK:  46.34 ( 1.18%)

    DOW Letzter SK:  46.34 ( -2.72%)
    Dow Jones
    Akt. Indikation:  27808.00 / 27808.00
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    EVN
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    Uhrzeit:  22:28:52
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    Uhrzeit:  22:30:52
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    Lenzing
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    Akt. Indikation:  8264.50 / 8264.50
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    Letzter SK:  40.18 ( -0.05%)

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    Akt. Indikation:  34.60 / 34.95
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    S Immo
    Akt. Indikation:  21.75 / 21.80
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    S&P 500
    Akt. Indikation:  3096.50 / 3096.50
    Uhrzeit:  03:24:04
    Veränderung zu letztem SK:  0.08%
    Letzter SK:  3094.04 ( 0.07%)

    Strabag
    Akt. Indikation:  30.75 / 31.00
    Uhrzeit:  22:14:52
    Veränderung zu letztem SK:  -0.40%
    Letzter SK:  31.00 ( 0.00%)

    Verbund
    Akt. Indikation:  45.00 / 46.00
    Uhrzeit:  22:36:53
    Veränderung zu letztem SK:  -0.13%
    Letzter SK:  45.56 ( 1.24%)

    Wienerberger
    Akt. Indikation:  25.08 / 25.16
    Uhrzeit:  22:56:53
    Veränderung zu letztem SK:  0.32%
    Letzter SK:  25.04 ( 1.87%)



     

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    1.

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    Die Deutsche Gesellschaft für Wertpapier-Analyse DGWA ist eine in Frankfurt ansässige Corporate Boutique für globale Small- und Mid-Caps und bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Finanzierungslösungen. Das Managementteam der DGWA war bisher in über 250 IPOs, Finanzierungen, Anleiheemissionen, Dual-Listings und Corporate Finance-Transaktionen involviert.

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