Silber: Rallye jäh gestoppt ( Finanztrends)
26.02.2026, 2771 Zeichen
Gerade als das Edelmetall am Mittwoch ein neues Dreiwochenhoch markierte, zogen Anleger die Reißleine. Der Kurs rutschte am Donnerstag deutlich unter die Marke von 87 US-Dollar, belastet durch Gewinnmitnahmen und entspanntere geopolitische Signale aus Genf. Trotz des langfristigen Aufwärtstrends zeigt der heutige Handelstag erneut, wie nervös der Markt auf kurzfristige Impulsgeber reagiert.
Geopolitik drückt auf die Bremse
Nachdem Silber am Mittwoch noch bei 91,30 US-Dollar notierte, sorgten Berichte über mögliche Fortschritte bei den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran für eine rasche Abkühlung. Die Hoffnung auf eine diplomatische Entspannung reduzierte die Nachfrage nach sicheren Häfen spürbar. Der Preis fiel im Handelsverlauf um rund 4 Prozent auf 87,07 US-Dollar zurück.
Zusätzlich belastet die makroökonomische Lage: Die hartnäckige US-Kerninflation von 3 Prozent zementiert die Erwartung, dass die Federal Reserve die Zinsen vorerst stabil hält. Dies stärkt den US-Dollar und macht zinslose Anlagen wie Edelmetalle für Investoren teurer. Auch die Unsicherheit über die künftige US-Zollpolitik unter Section 122 sorgt für Zurückhaltung am Markt.
Strukturelles Defizit stützt
Ungeachtet der Tagesvolatilität bleiben die fundamentalen Daten für Silberbullen relevant. Das Silver Institute prognostiziert für 2026 das sechste Angebotsdefizit in Folge, mit einer erwarteten Unterdeckung von 67 Millionen Unzen. Während die Minenproduktion kaum wächst, treiben KI-Technologien und der Automobilsektor die industrielle Nachfrage.
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Die strategische Bedeutung des Metalls nimmt dabei zu: Die US-Regierung hat Silber kürzlich als kritisches Mineral eingestuft. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass China schätzungsweise 70 Prozent des globalen raffinierten Angebots kontrolliert und Exportbeschränkungen verschärft hat.
Ausblick
Die weitere Preisentwicklung hängt nun maßgeblich von der konkreten Umsetzung der neuen US-Zollstrategie und dem Ausgang der diplomatischen Gespräche im Nahen Osten ab. Sollten die geopolitischen Risikoprämien weiter schwinden, rückt das strukturelle Angebotsdefizit als primärer Preistreiber in den Fokus, wobei Analysten von J.P. Morgan für das Gesamtjahr 2026 einen Durchschnittspreis von 81 US-Dollar erwarten.
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