20.03.2026, 2869 Zeichen
Der Halbleiterspezialist Navitas vollzieht einen spürbaren Wandel. Während das klassische Geschäft mit Mobilgeräten schrumpft, rücken leistungsintensive KI-Rechenzentren in den Fokus. Auf der aktuellen NVIDIA-Entwicklerkonferenz präsentierte das Unternehmen nun eine Technologie, die ein drängendes Platz- und Energieproblem moderner Server-Racks lösen soll.
Ein Zwischenschritt weniger
Bisherige Server-Architekturen stoßen bei den enormen Stromanforderungen neuer KI-Plattformen zunehmend an ihre Grenzen. Navitas setzt hier mit einer neuen Stromversorgungsplatine an, die auf der hauseigenen Galliumnitrid-Technologie (GaN) basiert. Der technische Kern liegt in der direkten Umwandlung von 800 Volt auf 6 Volt.
Ein kompletter Zwischenschritt – der traditionelle 48-Volt-Wandler – entfällt durch dieses Design vollständig. Das spart wertvollen Platz auf den Platinen und senkt die Energieverluste bei der Umwandlung spürbar. Mit einer Bauhöhe, die rund 20 Prozent dünner als ein handelsübliches Smartphone ist, lässt sich das Modul extrem nah an den Grafikprozessoren platzieren.
Finanzieller Umbruch
Dieser technische Vorstoß fällt in eine Phase des bewussten strategischen Umbaus. Die jüngsten Geschäftszahlen spiegeln diese Übergangszeit wider: Der Jahresumsatz 2025 sank von 83,3 Millionen auf 45,9 Millionen US-Dollar. Parallel dazu verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal einen operativen Verlust von 41,4 Millionen US-Dollar. An der Börse sorgte diese fundamentale Schwächephase zuletzt für Gegenwind, was sich in einem Kursrückgang von gut 12 Prozent auf Wochensicht beim aktuellen Niveau von 7,75 Euro zeigt.
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Das Management rechnet nun mit einer operativen Wende. Bereits für das laufende erste Quartal 2026 wird wieder ein sequenzielles Umsatzwachstum auf 8,0 bis 8,5 Millionen US-Dollar erwartet, getrieben durch die margenstarken Hochleistungsmärkte. Ein komfortables Finanzpolster von knapp 237 Millionen US-Dollar sichert die weitere Entwicklung ab. Um die steigende Nachfrage künftig aus lokaler Produktion bedienen zu können, treibt Navitas zudem eine Fertigungspartnerschaft mit GlobalFoundries voran. Die ersten in den USA produzierten GaN-Chips aus dieser Kooperation sollen Ende 2026 auf den Markt kommen.
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Wiener Börse Party #1119: ATX dreht am Verfallstag Nachmittag ins Minus, Talk mit Marinomed-CEO und dad.at-Chef nennt Top-Mitarbeiter
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