22.12.2025, 2281 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Freitag fester geschlossen und ein neues Rekordhoch beim ATX markiert. Der heimische Leitindex gewann zum Sitzungsende 0,85 Prozent auf 5.234,55 Punkte. Damit erreichte der heimische Leitindex eine neue Bestmarke. Im Laufe des Handels kam der ATX sogar auf 5.245,14 Zähler, ebenfalls ein neuer Rekord. Den Höhenflug lösten hauptsächlich die Finanzwerte aus. Ins Blickfeld der Anleger rückte auch die Wachstumsprognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Die OeNB korrigierte ihre Vorhersage für 2025 etwas nach oben. Die Nationalbank rechnet nunmehr in diesem Jahr mit einem realen BIP-Zuwachs von 0,6 Prozent, nach 0,3 Prozent im September. Für 2026 und 2027 erwarten die Ökonomen wie schon in der vorherigen Prognose ein Plus von 0,8 Prozent bzw. 1,1 Prozent. Die Inflation wird im kommenden Jahr deutlich sinken. OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Martin Kocher schließt Zinsschritte nach oben oder unten im kommenden Jahr nicht aus. "Es gibt keine Vorfestlegung", sagte er mit Verweis auf die weiter unsichere gesamtwirtschaftliche Lage. "Damit soll die volle Optionalität der Geldpolitik weiter bestehen bleiben", so Kocher. Sollte es notwendig sein, könne die Europäische Zentralbank (EZB) rasch reagieren, fügte der Notenbanker an. Die EZB beließ am Donnerstag den wichtigen Einlagensatz zum vierten Mal in Folge bei 2,0 Prozent.
Unternehmensseitig blieb die Meldungslage am heimischen Markt zum Wochenausklang ruhig. An der Wiener Börse trieben vor allem Finanzwerte den ATX in neue Rekordhöhen. Die Werte der Raiffeisen Bank International (RBI) machten vor dem Wochenende 2,87 Prozent gut. BAWAG-Aktien legten um 2,38 Prozent zu, während Erste Group 1,3 Prozent gewann. Die Aktien von UNIQA stiegen um 0,92 Prozent. Papiere der Vienna Insurance Group (VIG) verloren hingegen 0,78 Prozent.
Gewinner des Tages waren die Aktien von Kapsch TrafficCom mit einem Plus von 5,90 Prozent. Frequentis erholten sich nach Verlusten vom Vortag und legten 4,52 Prozent zu. Verlierer des Tages waren indes die Papiere von Semperit. Sie verloren 3,59 Prozent, die Aktien von FACC gaben um 3,45 Prozent nach. Verluste machten etwa auch Palfinger (3,30 Prozent), Agrana (3,07 Prozent) und Zumtobel (1,86 Prozent)."
Börsepeople im Podcast S25/03: Gerald Reischl
DADAT Bank
Die DADAT Bank positioniert sich als moderne, zukunftsweisende Direktbank für Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader. Alle Produkte und Dienstleistungen werden ausschließlich online angeboten. Die Bank mit Sitz in Salzburg beschäftigt rund 30 Mitarbeiter und ist als Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG Teil der GRAWE Bankengruppe.
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