20.02.2026, 2324 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Donnerstag im Minus geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX fiel um 0,55 Prozent auf 5.788,53 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime verlor 0,53 Prozent auf 2.877,32 Zähler. Im europäischen Umfeld gab es nach durchwachsenen Quartalszahlen überwiegend Kursverluste. Der Späthandel wurde dann von einer schwachen Eröffnung an der Wall Street dominiert, die von zunehmenden Sorgen eines Angriffs der USA auf den Iran herrührten. Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. Der US-Sender CBS News zitierte informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte dem US-Präsidenten Donald Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Im ATX büßten die Strabag-Aktien 7,2 Prozent auf 90,40 Euro ein, nachdem die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien Papiere im Wert von rund 180 Millionen Euro am Markt platziert hatte. Raiffeisen verwies zur Begründung auf die starke Kursentwicklung der vergangenen Monate; am bestehenden Syndikat mit Uniqa und der Privatstiftung Haselsteiner ändere sich laut der Kernaktionärin nichts.
Unabhängig davon stuften die Experten der Erste Group die Strabag von "Buy" auf "Accumulate" zurück, hoben jedoch ihr Kursziel von 95,3 auf 108,9 Euro an. Der zuständige Analyst lobte den neu veröffentlichten Ausblick für das Geschäftsjahr 2026, der sowohl beim Volumen als auch bei den Gewinnmargen über seinen Erwartungen gelegen habe. Lenzing-Anteile fielen am Donnerstag um 2,11 Prozent auf 25,55 Euro. Deutsche Bank senkte das Kursziel für die Aktien von 26 auf 25 Euro und bekräftigte seine Halteempfehlung. Die Restrukturierungs- und Effizienzprogramme des Faserherstellers würden weiterhin Wirkung zeigen. Das Geschäftsumfeld bleibe aber schwierig. Schwach zeigten sich unter den ATX-Werten auch AT&S und verloren 2,5 Prozent. Stark gesucht waren hingegen die beiden Aktien aus der Ölbranche. Ganz oben im ATX lagen die Titel des Energiekonzerns OMV mit einem Plus von 1,7 Prozent. Die angespannte Situation zwischen den USA und dem Iran gab den Rohölpreisen zuletzt deutlich Auftrieb."
Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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