26.03.2026, 2918 Zeichen
Die teure Übernahme von VMware durch Broadcom trägt im lukrativen US-Regierungsgeschäft weitere Früchte. Mit einem neuen Rahmenvertrag des Verteidigungsministeriums festigt der Chip- und Softwarekonzern seine Position als zentraler IT-Lieferant für das Militär. Der Deal zeigt, wie das Unternehmen seine gewachsene Produktpalette erfolgreich bündelt und vermarktet.
Gemeinsam mit dem Vertriebspartner Carahsoft hat sich Broadcom einen auf fünf Jahre angelegten Vertrag der Defense Information Systems Agency (DISA) im Wert von 970 Millionen US-Dollar gesichert. Ziel der Vereinbarung ist es, die Beschaffung von Software für verschiedene Abteilungen des Pentagons zu vereinfachen und als zentraler Zugangspunkt zu dienen.
Im Zentrum des Pakets steht das VMware-Portfolio. Durch die Zusammenlegung bisheriger Einzelverträge sollen Kosten gesenkt und die IT-Infrastruktur der Streitkräfte modernisiert werden. Der Auftrag umfasst unter anderem Lösungen für private Clouds, Netzwerksicherheit sowie agile Softwareentwicklung. Broadcom verknüpft damit gezielt die steigende Nachfrage nach Cybersicherheit und KI-Infrastruktur im öffentlichen Sektor.
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Der Regierungsauftrag reiht sich in eine Phase starken operativen Wachstums ein. Im ersten Quartal verdoppelte Broadcom seinen Umsatz im Bereich der Künstlichen Intelligenz auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Treiber war vor allem die hohe Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Beschleunigern und Netzwerktechnik. Aktionäre profitieren von dieser Entwicklung zeitnah: Bereits am 31. März schüttet das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,65 US-Dollar je Anteilsschein aus.
An der Börse spiegelt sich die fundamentale Stärke derzeit nur bedingt wider. Bei einem aktuellen Kurs von 273,00 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von knapp acht Prozent. Marktbeobachter verweisen auf eine allgemein gedämpfte Stimmung im KI-Sektor, bei der Investoren trotz starker Quartalszahlen zunehmend auf die Bewertungen achten und Gewinne mitnehmen.
Mit dem neuen DISA-Vertrag baut Broadcom seine Präsenz im öffentlichen Sektor nach einem ähnlichen Deal mit der US-Marine im Jahr 2024 deutlich aus. Die Kombination aus verlässlichen, langfristigen Regierungseinnahmen und dem wachsenden KI-Geschäft stützt die internen Prognosen, die für die kommenden zwei Geschäftsjahre deutliche Gewinnsteigerungen vorsehen.
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Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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