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Vitamin C: Neue Anti-Aging-Studie und Warnung vor Überdosierung ( Finanztrends)

17.03.2026, 3383 Zeichen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor hochdosierten Vitamin-C-Präparaten. Gleichzeitig entdeckten Forscher einen neuen Anti-Aging-Mechanismus des Vitamins. Die widersprüchlichen Meldungen zeigen den schmalen Grat zwischen Nutzen und Risiko.

Versteckte Quellen im Alltag

Vitamin C steckt nicht nur in Orangen und Paprika. Die Ascorbinsäure (E 300) wird massenhaft in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Sie hält Wurstwaren, Konserven und Backwaren länger frisch und verhindert das Ranzigwerden von Fett.

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Durch diese versteckten Zusätze und natürliche Quellen sind die meisten Menschen in Deutschland gut versorgt. Die empfohlene Tagesdosis von 95 Milligramm für Frauen und 110 Milligramm für Männer wird oft sogar überschritten. Ein Mangel ist hierzulande selten.

BfR warnt: Kein Nutzen, aber Risiken

Trotzdem greifen viele zu Pillen und Pulvern. Das BfR stellt nun klar: Hochdosierte Präparate bringen gesunden Menschen keinen nachweisbaren Vorteil gegen Erkältungen. Stattdessen bergen sie Gefahren.

Dauerhaft extreme Dosen können schwere Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Für Menschen mit der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose ist die Einnahme sogar riskant: Vitamin C steigert die Eisenaufnahme und kann so zu einer gefährlichen Überladung führen. Die Behörde fordert schärfere gesetzliche Höchstgrenzen für Nahrungsergänzungsmittel.

Studie: Vitamin C bremst das „Eisen-Altern“

Während die Behörden warnen, liefert die Grundlagenforschung faszinierende Einblicke. Chinesische Wissenschaftler entdeckten einen neuen Alterungsmechanismus bei Primaten, das sogenannte „Ferro-Aging“ (Eisen-Altern).

Mit dem Alter reichert sich Eisen in den Geweben an und löst ein zelluläres „Rosten“ aus. Diesen schädlichen Vorgang treibt ein Enzym namens ACSL4 voran. Die Studie zeigt: Vitamin C hemmt genau dieses Enzym. In Versuchen mit Makaken bremste eine kontrollierte Gabe den Alterungsprozess, reduzierte Entzündungen und verbesserte die Stoffwechselfunktion.

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Der schmale Grat für Verbraucher

Was bedeutet das nun für den Alltag? Die Studie unterstreicht die fundamentale Rolle von Vitamin C – weit über die Immunabwehr hinaus. Sie könnte völlig neue Therapien in der Altersmedizin anstoßen.

Gleichzeitig zeigt die BfR-Warnung die Gefahren des Supplement-Booms auf. Experten betonen: Eine synthetische Pille kann die komplexe Matrix eines natürlichen Lebensmittels nicht ersetzen. In Obst und Gemüse wirkt das Vitamin im Verbund mit sekundären Pflanzenstoffen, was Verträglichkeit und Wirkung optimiert.

Die Herausforderung liegt künftig darin, eine optimale Versorgung sicherzustellen, ohne in die Überdosierungsfalle zu tappen. Der sicherste Weg bleibt eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.


(17.03.2026)

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