26.03.2026, 2951 Zeichen
Das abgelaufene Geschäftsjahr hat bei Europas größtem Autobauer tiefe Spuren hinterlassen. Nach einem halbierten operativen Gewinn steuert der Konzern nun mit einer umfassenden Modelloffensive gegen. Im Zentrum der Erholungsstrategie stehen bezahlbare Elektroautos und eine Rückbesinnung auf klassische Markentugenden.
Die Bilanz für 2025 liest sich ernüchternd. Das operative Ergebnis sackte um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ab, während der Nettogewinn auf 6,9 Milliarden Euro schrumpfte. Verantwortlich für diesen Einbruch waren primär US-Zölle sowie hohe Kosten für Anpassungen bei der Porsche-Produktstrategie. Entsprechend vorsichtig fallen die Prognosen für 2026 aus. Das Management peilt lediglich ein Umsatzwachstum von null bis drei Prozent bei einer operativen Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent an.
Um die Erträge zu stabilisieren, setzt das Management auf Volumen. Mehr als 20 neue oder aktualisierte Modelle sollen im laufenden Jahr auf den Markt kommen. Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei Einstiegsfahrzeuge wie der für Herbst geplante ID. Cross ab rund 28.000 Euro sowie der kompakte ID. Polo.
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Begleitet wird der Neustart von einer angepassten Namensstrategie. Unter dem Leitgedanken „True Volkswagen“ transferiert der Autobauer bekannte Modellbezeichnungen in die Elektrowelt. So soll der neu benannte ID. Tiguan ab November exklusiv im Werk Emden vom Band rollen.
Parallel zur europäischen Produktoffensive treibt das Unternehmen seine Expansion in Fernost voran. Mit der Fertigstellung der neuen Elektronikarchitektur CEA startet in China die Produktion des ID. UNYX 07, was den Einstieg in die vollständige Software-Defined-Vehicle-Produktion markiert.
Auf Führungsebene setzt der Konzern in dieser Umbruchphase auf Kontinuität. Der Nominierungsausschuss schlug Chefkontrolleur Hans Dieter Pötsch für eine dritte Amtszeit vor. Die finale Entscheidung über den zentralen Machtfaktor im Aufsichtsrat fällt auf der Hauptversammlung am 18. Juni.
Am Kapitalmarkt spiegelt sich die strategische Neuausrichtung bislang nicht wider. Mit einem aktuellen Kurs von 88,14 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von 16,93 Prozent und notiert damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Erste konkrete Hinweise darauf, wie der Anlauf der neuen Modelle gelingt und ob die Margenziele greifen, liefert der 30. April mit der Vorlage der nächsten Quartalszahlen.
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Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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