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Champagner, Frauen, Lotterleben? Investoren leben ganz anders! (Gregor Rosinger)

Bild: © photaq/Martina Draper, Gregor Rosinger (Rosinger Group)

Autor:
Gregor Rosinger

Gregor Rosinger ist Generaldirektor, Investor, Kunstmäzen, Börsianer, Autor, Schlossbewohner, Maserati-Fahrer, Vater, Ehemann, Immobilienbesitzer, Ostpionier, Wiener, Nebenwerte-Guru, Blogger, Friend of Christian Drastil, "Oberste Instanz" für "Regionale Mittelstands Sicherung". Kurz gesagt: er ist Eigentümer des Finanzkonzerns Rosinger Group und seit 1985 als Investor erfolgreich im Geschäft...
www.gregor-rosinger.at

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23.06.2015, 3797 Zeichen

 Ein sehr persönlicher Kommentar über die Wirklichkeit „hinter“ dem Glamourbild.

Wer Kinofilme mit Börsenthemen kennt und kein Bran­chenkenner ist, ist oft der fälschlichen Meinung, die Arbeit eines Investors bestehe darin, in ein Telefon „Alles kaufen! Um jeden Preis!“ oder „Gier ist gut“ zu brüllen und sich dann wieder den Genüssen dieser Welt hinzugeben.

Es entsteht der Eindruck, dass Investoren von 5-Stern-Hotel zu 5-Stern-Hotel reisen, literweise Champagner trinken, sich täglich mit mehreren Frauen vergnügen, um am Ende eine Bordsteinschwalbe zu finden, mit dieser dann im Privatjet in die Oper zu fliegen, damit die Nun­mehr-Ex-Bordsteinschwalbe aus dem „Bad Guy“ einen „Good Guy“ macht, um sein spirituelles Leben zu retten.

Diese und ähnliche Szenen mögen im Film für Span­nung, Abwechslung und auch für den einen oder anderen Lacher oder auch für romantische Momente sorgen – mit der Realität haben sie aber nichts gemein.

„Ich bin kein Spekulant!“

Meine Tätigkeit ist sehr Zeit- und Knowhow intensiv, die Arbeitstage sind lang, oftmals bis spät in die Nacht. Nicht von ungefähr lautet ein geflügeltes Wort meiner Gattin „Ein Investor hat eine Arbeitszeit wie ein Disc-Jockey“, was aber nicht ganz richtig ist, denn ich arbeite nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Freizeit bleibt da kaum übrig, die Familie lebt das Business.

Wäre das nicht so, würde eine Beziehung zu führen de facto nicht möglich sein. Denn Investor zu sein ist keine Arbeit wie jede andere – es ist eine Berufung, fast eine Mission, spannend und knallhart, aber befriedigend und sinnstiftend zugleich. 

Als nachhaltig agierender und seit Jahrzehnten erfolg­reicher Investor bin ich kein Spekulant – ich schaffe nach­haltige Werte, sichere Arbeitsplätze, verhelfe zukunftswei­senden Technologien zum Durchbruch. Oft prüfen meine Scouts und ich hunderte verschiedene Projekte und wir führen dutzende Gespräche, auf die ich mich zuvor oft ta­gelang vorbereiten muss.

Ich beauftrage Recherchen, kaufe Gutachten bzw. Ra­tings zu, vergleiche Technologien, analysiere die erhaltenen Infor­mationen bis ins kleinste Detail und setze diese Informa­tionen und daraus abgeleitete Aspekte wieder zu einem großen Ganzen zusammen, bis ich mich schließlich für ein Investment entscheide. 

War die Entscheidung richtig und entwickelt sich dieses mein Investment gut, kann ich als Investor langfristig hohe Gewinne einfahren. War die Entscheidung eine Fehlent­scheidung, verliere ich Geld – mein eigenes Geld. Daher kommen auch die Vorsicht und das hohe Verantwortungs­bewusstsein, das uns reale Investoren von den aggressiv agierenden „Hollywood-Fondsmanagern“ im Denken, Han­deln wie auch im Lebensstil hundertprozentig unterschei­det.

Investor sein oder werden kann aber nicht jeder. 

Es bedarf dazu auch entsprechender persönlicher Quali­täten und Eigenschaften wie Fleiß, Hartnäckigkeit und der Fähigkeit, sich ständig selbst zu motivieren und heraus­zufordern. Das eine oder andere davon mag man lernen können, es spielen aber auch teilweise vererbte bzw. an­geborene Talente wie z.B. Neugier, hervorragende analy­tische und mathematische Fähigkeiten und die Gabe, oft winzige Details in ein großes Gesamtbild einordnen und daraus logische Schlüsse abzuleiten zu können, eine we­sentliche Rolle.

Intuitive Fähigkeiten wie technologische und wirtschaft­liche Trends frühzeitig zu erkennen, den Zeitgeist zu „rie­chen“ und jede Änderung des „politischen Wetters“ schon im Vorhinein zu fühlen, sind ebenfalls unabdingbar.

Hohe kommunikative Fähigkeiten und Führungsquali­täten sind weitere unabdingbare Voraussetzungen.

Geschrieben wurden diese Zeilen um 2 Uhr 31 morgens, meine übliche Zeit, um schlafen zu gehen. Spätestens um 9 Uhr in der Früh, wenn die ersten Kurse der Wiener Börse über den Ticker laufen, bin ich wieder am PC ...


(23.06.2015)

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1. Gregor Rosinger (Rosinger Group) , (© photaq/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

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    Es entsteht der Eindruck, dass Investoren von 5-Stern-Hotel zu 5-Stern-Hotel reisen, literweise Champagner trinken, sich täglich mit mehreren Frauen vergnügen, um am Ende eine Bordsteinschwalbe zu finden, mit dieser dann im Privatjet in die Oper zu fliegen, damit die Nun­mehr-Ex-Bordsteinschwalbe aus dem „Bad Guy“ einen „Good Guy“ macht, um sein spirituelles Leben zu retten.

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