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Fusionen springen an (Monika Rosen)

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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16.09.2016, 3099 Zeichen

Die 66 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Monsanto durch Bayer ist nicht nur der bisher größte Deal des Jahres, sondern auch die größte Cash-Transaktion aller Zeiten. Gleichzeitig hat noch nie ein deutsches Unternehmen eine größere Übernahme in den USA angestrebt, selbst der Daimler Chrysler Deal des Jahres 1998 war mit 40 Mrd. Dollar deutlich kleiner. Damit könnten die letzten Monate des Jahres bei den Fusionen doch noch spannend werden, wenngleich Experten nicht davon ausgehen, dass das Rekord-Volumen des Vorjahres erreicht wird.

2015 überschritten die Fusionen weltweit erstmals die magische Grenze von fünf Billionen US-Dollar! Heuer war das Umfeld für Fusionen zu Jahresbeginn schwierig, angesichts der Marktturbulenzen in China und der darauf folgenden Verkaufswelle. Bis sich diese Wolken verzogen hatten, war das erste Quartal weitgehend vorbei. Dieser Rückstand ist natürlich nur mehr schwer aufzuholen. Andererseits sind die Zinsen weiter ultra-tief, und es gibt eine Reihe von Sektoren, denen man noch einiges an Potenzial für Deals zutraut. Dazu gehört einmal die Technologie. Von Twitter beispielsweise heißt es ja schon länger, dass sie ein Übernahmekandidat seien. Aber auch der Ölsektor wird in dem Zusammenhang genannt. Nachdem sich der Ölpreis vom Februar-Tief merklich erholt hat, gab es über den Sommer auch bei den Fusionen ein klares Lebenszeichen. Offensichtlich hat die Branche von „Überleben“ auf „Wachstum“ umgestellt, dafür ist die Fusionstätigkeit ein guter Indikator.

Der Autorin auf Twitter folgen:@Monika_Rosen

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Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden. Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


(16.09.2016)

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Mercedes-Benz Group
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Twitter
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