09.01.2024, 2752 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Montag mit leichten Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel leicht um 0,13 Prozent auf 3.425,55 Punkte. Der ATX Prime schloss mit einem Minus von 0,06 Prozent bei 1.721,67 Einheiten. Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen mit einer freundlichen Tendenz. Die US-Aktienmärkte starteten uneinheitlich in den Handel. Die Anleger halten sich vor den am Donnerstag anstehenden wichtigen US-Inflationsdaten vorerst zurück. Die Daten sind von Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank. Konjunkturdaten aus Deutschland lieferten ein gemischtes Bild. So erhielt die Industrie im November nach einem sehr schwachen Vormonat zwar wieder etwas mehr Aufträge. Die Bestellungen stiegen jedoch nicht so stark wie von Analysten im Schnitt erwartet. Der Außenhandel in Deutschland zog unterdessen im November deutlich an.
Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich hingegen Ende des vergangenen Jahres erneut verbessert. Der von der Europäischen Union erhobene Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat überraschend deutlich.
Anteilsscheine der OMV büßten in Wien 3,8 Prozent ein. Schoeller-Bleckmann schlossen um 1,3 Prozent tiefer. Auch ein Branchenvergleich in Europa zeigte Öl- und Gas als einen der schwächsten Sektoren. Die Ölpreise sind am Montag kräftig gefallen - am Markt wurden die Kursverluste mit einer Preissenkung durch Saudi-Arabien erklärt. Gewinne konnten hingegen die Bankwerte verzeichnen. So zogen Raiffeisen um 0,9 Prozent an und Erste Group gewannen 0,7 Prozent an Wert. Bawag verbesserten sich um 0,5 Prozent.
Die AMAG kann zu Jahresbeginn auf einen Großauftrag verweisen. Der Aluminiumkonzern hat mit Audi einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnet, teilte das oberösterreichische Unternehmen mit. Dabei handle es sich um den bisher größten Vertrag in der Unternehmensgeschichte des Alu-Konzerns und sichere dem deutschen Pkw-Hersteller die Beschaffung von Premiumaluminium. Zum Volumen machte die AMAG keine Angaben. Die Aktien der AMAG reagierten mit einem deutlichen Kursanstieg um 4,2 Prozent auf die Nachrichten. Mayr-Melnhof schlossen 0,2 Prozent leichter. Der Kartonhersteller will sich von seinem Standort in der italienischen Adria-Stadt Cervia (Provinz Ravenna) trennen. Die im Oktober 2022 erworbene Produktionsstätte könnte verkauft oder geschlossen werden, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Die s Immo hat eine außerordentliche Hauptversammlung für den 29. Januar einberufen. Gewidmet ist die Hauptversammlung der Umgestaltung des Aufsichtsrats, wie aus einer Aussendung hervorgeht. Sie findet auf Verlangen des tschechischen s-Immo-Eigentümers CPI Property Group statt. s Immo-Aktien schlossen 0,9 Prozent tiefer."
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Sebastian Ofner, Joel Schwärzler und Sebastian Sorger liefern den erwünschten Aufschwung
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Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Lenzing, American Express.
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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