07.03.2026, 2653 Zeichen
Bei Barrick Mining ging es in den vergangenen Tagen spürbar abwärts. Bis gestern verlor die Aktie im Wochenverlauf zeitweise bis zu 13% an Wert. Der Haupttreiber: Der Goldpreis hat nach seinem jüngsten Hoch deutlich nachgegeben.
Gold rutschte zuletzt unter die Marke von 5.100 US-Dollar je Unze, nachdem der Preis zuvor noch nahe 5.400 US-Dollar gehandelt wurde. Als Grund für die Schwankungen nennen Marktbeobachter vor allem einen stärkeren US-Dollar. Der Effekt ist typisch: Wird der Dollar teurer, wird Gold für Käufer in anderen Währungen rechnerisch kostspieliger – das kann die Nachfrage dämpfen und auf den Preis drücken.
Für Barrick ist diese Bewegung wichtig, weil der Goldpreis ein zentraler Faktor für die Bewertung bleibt. Die jüngste Abkühlung bei Gold färbte entsprechend auf den gesamten Sektor ab.
Operativ richtet sich der Blick auf die Fördermengen. Für 2026 stellt das Unternehmen eine Goldproduktion von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen in Aussicht. Zum Vergleich: 2025 hatte Barrick 3,26 Millionen Unzen produziert. Damit liegt die Prognosespanne insgesamt leicht unter dem Vorjahreswert – zumindest am oberen Ende knapp darunter.
Neben der Produktion arbeitet Barrick laut Berichten an einem größeren Umbau: Geplant ist der Verkauf der nordamerikanischen Gold-Assets, der bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll. Das passt zu einem Branchentrend, bei dem große Produzenten ihre Portfolios verschlanken und sich stärker auf Kernanlagen mit höheren Margen konzentrieren.
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Im Umfeld bleibt es zugleich unruhig. Gold verzeichnete im Wochenvergleich den ersten Rückgang seit fast fünf Wochen. Dazu kommen Einflüsse wie schwankende US-Staatsanleiherenditen und anhaltende geopolitische Spannungen, die Rohstoffpreise regelmäßig in Bewegung bringen.
Barrick wird derzeit mit rund 76 Milliarden US-Dollar bewertet. Entscheidend für die nächsten Monate bleibt, ob sich der Goldpreis oberhalb bzw. unterhalb der jüngst gerissenen 5.100-Dollar-Marke stabilisiert und wie konkret die Schritte beim geplanten Asset-Verkauf bis Ende 2026 werden.
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