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Psychische Belastung in Deutschland steigt wieder deutlich ( Finanztrends)

23.03.2026, 3230 Zeichen

Neue Studien zeigen eine alarmierende Zunahme psychischer Belastungen. Besonders Kinder, Jugendliche und Alleinerziehende leiden wieder stärker unter Stress – der Entspannungstrend nach Corona ist gestoppt.

Jedes vierte Schulkind fühlt sich belastet

Das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung zeichnet ein düsteres Bild. Aktuell fühlt sich jedes vierte Schulkind in Deutschland psychisch belastet. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Woher kommt der Druck? Fast die Hälfte der befragten Schüler muss regelmäßig auch am Wochenende lernen.

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Die soziale Kluft ist tief: In Familien mit niedrigem Einkommen berichten sogar 31 Prozent der Kinder von psychischen Auffälligkeiten. Zudem wird ein Drittel der Jugendlichen mindestens einmal im Monat schikaniert. Experten der Stiftung werten die Daten als dringendes Warnsignal.

Alleinerziehende am Limit

Eine parallele Umfrage der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) offenbart die extreme Lage von Alleinerziehenden. Ganze 61 Prozent fühlen sich psychisch stark belastet – bei Elternpaaren sind es nur halb so viele. Die Gründe: finanzielle Sorgen, Angst vor sozialem Abstieg und die Doppelbelastung von Job und Kind.

Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend. Fast drei Viertel der Alleinerziehenden leiden unter Schlafstörungen und ständiger Müdigkeit. Fehlende Unterstützung im Alltag verschärft die Situation weiter. Die KKH warnt vor einem Teufelskreis aus Erschöpfung und sozialem Rückzug.

Work-Life-Balance wird zum Jobkriterium

Auch im Job gewinnt die mentale Gesundheit an Bedeutung. Für 71 Prozent der Arbeitnehmer ist eine aktive Förderung der Work-Life-Balance mittlerweile ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Flexible Arbeitszeiten werden zur Grundvoraussetzung.

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Unternehmen, die keine Hilfsangebote schaffen, riskieren höhere Fehlzeiten und Personalfluktuation. Ältere Daten der Techniker Krankenkasse (TK) untermauern den Trend: Zwei Drittel der Bundesbürger litten bereits Ende 2025 unter Stress. Ständige Informationsflut und globale Krisen belasten viele zusätzlich.

Was hilft gegen den Stress?

Die Studien zeigen auch Auswege. Für 83 Prozent der Menschen sind Zeit in der Natur und Spaziergänge die wichtigste Strategie zum Stressabbau. Hobbys und soziale Kontakte folgen dicht dahinter.

Digitale Gesundheitsangebote wie Stress-Apps oder Online-Beratung gewinnen an Akzeptanz. Psychologen betonen aber: Technik ist nur ein Hilfsmittel. Entscheidend sei ein bewusster Umgang mit Medien – und vor allem das Gefühl, mitbestimmen zu können. Im Schulalltag sinkt das Belastungsempfinden der Kinder messbar, wenn sie gehört werden.


(23.03.2026)

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