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Viking Therapeutics Aktie: Insider kauft, Pipeline wächst ( Finanztrends)

14.03.2026, 3174 Zeichen

Der neue Chief Commercial Officer von Viking Therapeutics hat kurz nach seinem Amtsantritt eigenes Geld in die Aktie investiert — ein Signal, das Marktbeobachter aufhorchen lässt. Gleichzeitig präsentierte das Unternehmen auf der Leerink Global Healthcare Conference eine konkrete Roadmap für sein Adipositas-Programm.

CCO setzt eigenes Kapital ein

Neil Aubuchon, erst seit Januar 2026 als Chief Commercial Officer an Bord, kaufte am 10. März 4.475 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 33,50 US-Dollar — ein Gesamtvolumen von knapp 150.000 US-Dollar. Es ist sein erster Kauf am offenen Markt seit Amtsantritt.

Solche Transaktionen sind keine Garantie für künftige Kursgewinne, aber sie zeigen, dass der Mann, der den kommerziellen Erfolg von VK2735 verantworten soll, persönlich an die Substanz des Unternehmens glaubt.

Zwei Entwicklungspfade für VK2735

Das Kernprodukt VK2735 läuft auf zwei Spuren gleichzeitig: subkutan und oral.

Für die subkutane Variante laufen bereits zwei Phase-3-Studien. VANQUISH-1 hat rund 4.650 Teilnehmer eingeschlossen, VANQUISH-2 plant etwa 1.100 — Ergebnisse werden noch im Laufe des Jahres 2026 erwartet. Die vorausgegangene Phase-2-Studie VENTURE zeigte Gewichtsreduktionen von bis zu 14,7 Prozent ohne erkennbares Plateau.

Die orale Formulierung erhielt nach einem FDA-Meeting grünes Licht für Phase 3, die im dritten Quartal 2026 starten soll. Bemerkenswert: Das orale Programm soll mit 75 Prozent weniger Patienten auskommen als die subkutanen Studien — was die Kosten deutlich senkt. Zusätzlich werden im dritten Quartal 2026 Daten aus einer Phase-1-Studie zur Erhaltungsdosierung erwartet, an der rund 180 Teilnehmer beteiligt sind.

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Produktion und Finanzen im Blick

Auf der Leerink-Konferenz stellte Viking auch seine Produktionsstrategie vor. Mit CordenPharma wurde ein umfassendes Fertigungsabkommen geschlossen, das Kapazitäten von 100 Millionen Fläschchen und Spritzen, 100 Millionen Autoinjektoren sowie einer Milliarde Tabletten jährlich vorsieht. Dafür zahlt Viking zwischen 2025 und 2028 insgesamt 150 Millionen US-Dollar in Vorauszahlungen.

Die Liquidität des Unternehmens ist mit 706 Millionen US-Dollar zum Jahresende 2025 solide. Die Aktie legte seit dem letzten Quartalsbericht um 16,3 Prozent zu — trotz eines höher als erwarteten Verlustes im vierten Quartal.

Das angestrebte Marktanteilsziel von 5 bis 10 Prozent im Adipositas-Segment, mit explizitem Fokus auf Märkte außerhalb der USA, gibt dem kommerziellen Kurs eine klare Richtung. Mit mehreren Datenpaketen aus beiden Programmen, die noch vor Jahresende erwartet werden, bleibt der Terminkalender für 2026 dicht gefüllt.

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(14.03.2026)

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