12.03.2026, 2517 Zeichen
Trotz eines anhaltend schwierigen Umfelds in der europäischen Baubranche hat Geberit das Geschäftsjahr 2025 mit Wachstum abgeschlossen. Umsatz und operativer Gewinn legten zu – und die Aktionäre dürfen sich über eine erneut erhöhte Dividende freuen.
Der Nettoumsatz kletterte um 2,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Franken. Bereinigt um negative Währungseffekte von 72 Millionen Franken fiel das Wachstum mit 4,8 Prozent deutlich kräftiger aus. Das zeigt: Das operative Geschäft läuft besser, als die Headline-Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen.
Besonders erfreulich entwickelten sich dabei neu eingeführte Produkte sowie das breit über verschiedene Märkte verteilte Wachstum – ein Hinweis darauf, dass Geberit seine Marktstellung als führender Sanitärprodukt-Anbieter weiter festigen konnte.
Das EBITDA stieg um 2,0 Prozent auf 931 Millionen Franken, währungsbereinigt sogar um 5,3 Prozent. Die entsprechende Marge fiel jedoch minimal von 29,6 auf 29,4 Prozent – und das hat einen konkreten Grund: eine einmalige Belastung durch die Schließung eines Werks. Ohne diesen Sondereffekt wäre die Marge dank erzielter Effizienzgewinne sogar gestiegen.
Das Nettoergebnis erreichte 598 Millionen Franken, ein hauchdünnes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um die Werksschließungskosten hätte der Gewinn bei 617 Millionen Franken gelegen, was einer Nettomarge von 19,5 Prozent entsprochen hätte.
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Ein echtes Highlight des Jahresberichts: Der Free Cashflow wuchs um 7,4 Prozent auf 659 Millionen Franken – ein solides Signal für die finanzielle Gesundheit des Unternehmens. Zusätzlich wirkte das laufende Aktienrückkaufprogramm positiv auf den Gewinn je Aktie, der mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 18,15 Franken stärker zulegte als das Nettoergebnis selbst.
Geberit blickt damit auf ein Jahr zurück, das trotz herausfordernder Rahmenbedingungen mehr Licht als Schatten zeigt – und belohnt seine Aktionäre mit einer weiteren Dividendenerhöhung.
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