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Generation Z: Rauschtrinken übertrifft Millennials ( Finanztrends)

17.03.2026, 3248 Zeichen

Eine neue Langzeitstudie erschüttert das Bild der nüchternen Generation Z. Die Daten zeigen: Exzessiver Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen steigt massiv an und überholt sogar die Millennials.

Studie zeigt alarmierende Trendwende

Forscher des University College London analysierten das Verhalten von fast 10.000 jungen Erwachsenen. Das Ergebnis: 68 Prozent der 23-Jährigen praktizierten im vergangenen Jahr Rauschtrinken. Regelmäßiger exzessiver Konsum verdreifachte sich zwischen dem 17. und 23. Lebensjahr von 10 auf 29 Prozent.

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"Die Annahme, junge Menschen würden dem Alkohol zunehmend den Rücken kehren, trifft für viele nicht mehr zu", sagt Hauptautorin Dr. Aase Villadsen. Besonders im akademischen Umfeld und bei jungen Männern verfestigen sich riskante Konsummuster.

Überraschender Vergleich mit Vorgängergeneration

Bisher galt die Generation Z als gesundheitsbewusster als die Millennials. Die aktuellen Daten widerlegen das: Mit 29 Prozent regelmäßigen Rauschtrinkern liegt sie sogar über der Millennial-Rate von 25 Prozent im gleichen Alter.

Parallel zum Alkohol steigt auch der Konsum anderer Substanzen. Cannabis-Erfahrung stieg von 31 auf 49 Prozent, der Kontakt mit härteren Drogen wie Kokain verdreifachte sich auf 32 Prozent.

Gefahr für die Gehirnentwicklung

Warum alarmieren diese Zahlen Experten so sehr? Das Gehirn reift bis Mitte zwanzig. Wiederholtes Rauschtrinken in dieser Phase kann die kognitive Leistung dauerhaft beeinträchtigen und Depressionen begünstigen.

"Alkohol verzerrt die emotionale Regulation", warnt Psychologe Konstantin Lukin. Viele junge Erwachsene nutzen ihn als Bewältigungsmechanismus für Zukunftsängste, finanziellen Druck oder Social-Media-Stress.

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Warum kehrt der Rausch zurück?

Der digitale Trend zur Nüchternheit auf TikTok spiegelt nicht die gesamte Realität wider. Mit dem Auszug aus dem Elternhaus fallen Kontrollen weg – gleichzeitig bleibt Alkohol in neuen sozialen Umfeldern ein zentrales Mittel.

Erschwinglichkeit und gezielte Werbung im studentischen Milieu treiben den Konsum. Das Verhalten ist nicht nur individuelle Entscheidung, sondern wird durch strukturelle Gegebenheiten geprägt.

Prävention muss nachjustieren

Die Studie fordert ein Umdenken in der Gesundheitspolitik. Bisher konzentrierte sich Prävention stark auf das Jugendalter. Jetzt zeigt sich: Die kritische Phase erstreckt sich bis ins junge Erwachsenenalter.

Experten fordern gezielte Interventionen für Studierende und Berufsanfänger. Im Fokus stehen gesunde Bewältigungsstrategien für Stress. Politische Debatten über Werberichtlinien auf Campus und Aufklärung zu neurologischen Folgen dürften folgen.


(17.03.2026)

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