21.03.2026, 2748 Zeichen
Max Power Mining hat seine jüngste Finanzierungsrunde abgeschlossen – und die Mittel fließen diesmal in ein konkretes technisches Programm. Im Mittelpunkt steht die kommerzielle Bewertung des natürlichen Wasserstoffsystems in Saskatchewan.
Am 20. März 2026 schloss das Unternehmen eine vermittelte Privatplatzierung ab und sicherte sich dabei brutto rund 20,5 Millionen kanadische Dollar. Angeführt wurde die Runde von Hampton Securities Limited; Brancheninvestor Eric Sprott beteiligte sich als Hauptinvestor mit rund 4,6 Millionen Dollar. Auch mehrere Unternehmensführungsmitglieder griffen zu und erwarben zusammen 3.620.010 Einheiten.
Die 15,8 Millionen ausgegebenen Einheiten wurden zu je 1,30 kanadischen Dollar platziert. Jede Einheit enthält eine Aktie sowie einen halben Warrant, der innerhalb von 24 Monaten zu 1,80 kanadischen Dollar ausgeübt werden kann.
Die Mittel sind für ein mehrstufiges technisches Programm vorgesehen. Kernstück ist eine hochauflösende 3D-Seismikkampagne über 47 Quadratkilometer am Lawson-Standort, die vom Ingenieurbüro Tetra Tech geleitet wird. Sie soll die unterirdischen Strukturen kartieren, in denen sich natürlicher Wasserstoff ansammelt.
Parallel laufen Porositäts- und Permeabilitätsanalysen bei AGAT Laboratories in Calgary sowie isotopische Studien an der Universität Windsor. Die Ergebnisse fließen in die KI-gestützte MAXX LEMI-Plattform ein, mit der Bohrziele entlang des 475 Kilometer langen Genesis Trends priorisiert werden.
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Neben dem Flaggschiff-Standort Lawson hat Max Power Mining über 80 weitere unterirdische Strukturen mit vergleichbaren geologischen Merkmalen identifiziert. Darunter das rund 325 Kilometer südwestlich gelegene Bracken-Ziel, das die Reichweite des Wasserstoffsystems auf Beckenebene bestätigen soll.
Das Unternehmen hält derzeit 1,3 Millionen Acres an Genehmigungen in Saskatchewan, weitere 5,7 Millionen Acres befinden sich in der Beantragungsphase. Das Bohrprogramm für 2026 soll zeigen, ob sich das Lawson-Modell auf den gesamten Genesis Trend übertragen lässt – und damit der Schritt von der Entdeckung zur reproduzierbaren Produktion gelingt.
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